Arbeiten mit dem Cocker!

 

Hunde benötigen Beschäftigung. Die Baby-
und Hundeschule ist wichtig und ein Anfang. 

 

Cocker verfügen über eine ganze Reihe von hervorragenden Eigenschaften, die man fördern kann, um dem Hund eine Aufgabe zu geben, gleichzeitig die Bindung zu seinem Tier zu vertiefen und auch noch viel Spaß zu haben.

 

Der Cocker ist sehr intelligent und möchte seinem Besitzer gefallen. Im Gegensatz zu andern Hunden arbeitet er aber selbsttätig
- es macht ihm einfach Freude seine Leute  
zu begeistern.

Cocker sind von ihren Eigenschaften her eigentlich Jagdhunde und werden für die Stöber - und Buschierarbeit, sowie für Nachsuche auf verletztes Wild bei der Jagd eingesetzt. Ihr exzellenter Geruchsinn ist dabei der  Rüssel zum Erfolg.

 

Da wir keine Jäger sind, arbeiten wir "nicht jagdlich" mit unseren Hunden. Wir gehen zum Dummytraining und zum Mantrailing (Personensuche).



Dummytraining


Die Bilder oben zeigen das Training, welches von unserm Club und der Landesgruppe angeboten wird. Doch nach all dem Training, möchte man auch das eigene und das Können seines Hundes mit einer Prüfung testen. Emma und ihr Frauchen, haben das bravourös gemacht und mit dem zweiten Platz abgeschlossen (siehe Bilder unten).


Mantrailing

Mantrailing (engl. man „Mensch“ und trail „verfolgen“) ist die Personensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden, die Mantrailer oder Personenspürhunde genannt werden. Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde ausgenutzt.

 

Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert.

 

Mantrailer können nicht nur auf Spuren von Fußgängern eingesetzt werden, selbst die relative Abgeschlossenheit eines fahrenden Autos verhindert nicht, dass die Personen verfolgbare Spuren hinterlassen. Mantrailer können, im Unterschied zu Fährtenhunden, auch in Gebäuden und auf bebauten Flächen eingesetzt werden. (Wikipedia)

Unsere Anastasia ist mit großer Begeisterung dabei und es macht viel Freude die Fortschritte zu sehen, nur kann ich mich dabei nicht selber fotografieren.


Wir trainieren mit der Ratzeburger Hundeschule von Ira Bock. Ira hat einen Rüden aus unserem ersten Wurf, der zum Rettungshund ausgebildet wird




Hier mal ein Video (Helmkamera) aus dem letzen Jahr (12.05.2015). Anastasia hatte praktisch gerade erst angefangen und die Übungen (Trails) waren noch relativ einfach - Rasen trägt eine gute Spur. Erst rennt die Kleine an der gesuchten Person vorbei, zeigt dann negativ an und findet aber selbstständig die Zielperson.



Jetzt ist es schon deutlich schwieriger - Asphalt, da haftet der Trail nicht so gut. Übrigens ist das für Hunde richtig anstrengend und man sollte immer Wasser dabei haben, damit sich der Hund erfrischen kann. 

 

Auch bei diesem Trail findet Anni selbst wieder auf die Spur zurück - Ira (unsere Trainerin) sagt, dass Anni sehr selbständig arbeitet! Soll wohl heißen, das andere Ende der Leine stört!